TT@Schlöben
letzte Änderung: Mittwoch, 21.02.2018

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Berufliches

Consultant und Kundenbetreuer
mit Schwerpunkt Microsoft Windows

Sportliches:

Seit 2010 sind mein Mann und ich regelmäßig in Stadtroda oder Eisenberg zum Tae Kwon Do Training.
Unsere Tochter war zu diesem Zeitpunkt kurz vor der Prüfung zum Rotgurt. Vor vielen Jahren war Judo meine Passion, dann kam die Wende, die Kinder, viel Arbeit....
Und immer zu wenig Bewegung.
Ich hab einiges ausprobiert:

Wettkampfsport will ich keinen mehr machen und Leistungsdruck gibt es ausreichend im Job. Sport ist für Spaß, Ausgleich, Abbau von aufgestautem Druck, soziale Kontakte....
Meinen Mann habe ich mitgeschleppt, um mal gemeinsam was zu tun. Seine Ansichten, den Sport betreffend, sind meinen ähnlich.
Wir müssen weder uns noch irgendwem etwas beweisen. Aber wir müssen und wollen lange fit bleiben.
So sind wir zum Tae Kwon Do nach Kwon, Jae-Hwa gekommen.

Und das muss mal gesagt werden: Dafür muss man kein Teeny mehr sein. Auch nach dem persönlichen Bergfest lohnt es noch damit anzufangen.

Freilich hab ich mich am Anfang oft und jetzt noch manchmal gefühlt wie der letzte Bewegungsidiot.
Nach den ersten Trainingseinheiten spürte ich Körperteile, von denen ich teilweise nicht wusste, dass ich sie habe.
Wenn der Meister Übungen vormacht, habe ich nach der zweiten Bewegung vergessen, wie die erste war. Das wird immer besser. Jetzt gehen schon drei Bewegungen mit einem Mal zeigen

. Am verzweifelten Gesicht des Meisters sehe ich immer wieder, wie schwer es ist, rechts und links zu unterscheiden, mehrere Bewegungen zu koordinieren, sich zu drehen ohne dass der Raum sich mit dreht, zu springen und in der richtigen

Stellung zu landen....
An manchen Abenden wird das alles gar nichts. Das sind dann die Tage, an denen der Job mich aufgefressen hat, ich zugelassen habe, dass die Arbeit den Kopf nicht frei gibt.
Dann tröste ich mich damit, dass ich mit 20 (vieler unserer Trainingskameraden sind zwischen 10 und 30) auch lockerer war. Damals war ich fünfmal die Woche beim Judo, wenn nix anderes drängte. Dafür fehlt jetzt die Zeit, leider.
Ich versuche es dann halt noch einmal mit den Übungen, ich sage mir dann: "Durchhalten, den inneren Schweinhund bekämpfen!" und "Du tust was Du kannst und Du versuchst immer ein bisschen mehr. Du musst es nur versuchen!"

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich tue das für mich! Nicht für irgendwen, dem ich imponieren will.

Mit dem Sport habe ich wieder etwas hinzugewonnen:

Ich kann die Grenzen meines Körpers besser erkennen. Aber auch geistige Grenzen - Wollen und Durchhaltevermögen sowie Konzentration - werden beeinflusst.
Ich spiele meinem Körper ein Schnippchen, wenn er mir mit Rückenschmerzen sagen will: Du bist schon viel zu alt...
Ich bin achtsamer mit mir geworden.

Und ich habe einige sehr interessante Menschen kennengelernt durch den Sport.

Warum ich das hier schreibe?
Weil ich etliche Menschen kenne, die sich bewegen wollen und nichts Passendes finden.
Weil Kampfsport oft als Sport der Jungen verkannt wird.
Weil ich glaube, dass viel mehr Erwachsene den Weg zu uns finden könnten.